KZVK-Newsletter 2/21 vom 11.11.2021 (Pflegefachassistenzausbildung)
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Pflegefachassistenzausbildung versicherungspflichtig

Zusammenführung Alten- und Krankenpflegehilfe

Mit Einführung der generalistischen Ausbildung in der Pflege wurden auch die landesrechtlich geregelten einjährigen Ausbildungen in der Altenpflegehilfe und der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe zusammengeführt. Seit Beginn des Jahres wird daher in vielen Bundesländern die Pflegefachassistenzausbildung angeboten. In einer Übergangsphase sind auch noch die getrennten verkürzten Ausbildungsgänge in der Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe möglich.

Bisher unterschiedliche Behandlung in der Zusatzversorgung

In der Zusatzversorgung wurden die beiden bisherigen Ausbildungsformen unterschiedlich behandelt. Die verkürzte einjährige Ausbildung zur Altenpflegehilfe unterlag bislang nicht der Versicherungspflicht, da sie weder unter den Auszubildendentarif im öffentlichen Dienst (TVAöD) noch unter eine vergleichbare kirchliche Arbeitsrechtsregelung fiel (vgl. § 22 der KZVK-Satzung). Schülerinnen und Schüler in der Krankenpflegehilfe hingegen fielen unter den TVAöD bzw. unter die Krankenschülerordnung und waren ab dem 01.01.2003 versicherungspflichtig.

Versicherungspflicht ab dem 01.04.2021

Die für den BAT-KF zuständige Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe hat für die neue einheitliche Ausbildungsform mit Wirkung zum 01.04.2021 die Auszubildendenordnung Pflegeassistenz beschlossen. Darin ist auch die Versicherungspflicht in der Zusatzversorgung geregelt. Es besteht für die Pflegefachassistenzausbildung nunmehr also eine kirchliche Arbeitsrechtsregelung. Nach unserer Satzung sind damit die Auszubildenden auch in den Einrichtungen, die nicht den BAT-KF anwenden, grundsätzlich versicherungspflichtig.

 

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