KZVK-Newsletter 1/22 vom 16.11.2022 (vorläufige Rechengrößen)
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Vorläufige Rechengrößen 2023

Beitragsbemessungsgrenze wieder angestiegen

Aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Löhne und Gehälter war in 2022 erstmals überhaupt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG) gesunken. Die BBG hat Auswirkungen auf die Grenzen der steuerbefreiten Abführung (8 % der BBG) sowie der steuer- und sozialversicherungsfreien (4 % der BBG) Entrichtung der Beiträge zur KZVK. So wird der Rahmen der steuer- und SV-freien Einzahlung im kommenden Jahr deutlich von 3.384 € auf dann 3.504 € ansteigen. Die Grenze der Steuerfreiheit liegt in 2023 beim Doppelten, also bei 7.008 €. Insbesondere der 4%-Grenzwert dürfte bei Beschäftigten, die neben der vorwiegend arbeitgeberfinanzierten Pflichtversicherung auch noch eine freiwillige Zusatzrente haben, im Laufe des Jahres erreicht werden. Durch die Anhebung bietet sich die Möglichkeit zu mehr SV-Ersparnis.

Die vom Bundeskabinett verabschiedete SV-Rechengrößenverordnung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundesrates, womit Ende dieses Monats zu rechnen ist. In der Vergangenheit ist es hier jedoch nie zu einer Änderung der Zahlen gekommen. Sobald die Zustimmung erfolgt ist, finden Sie die endgültigen Rechengrößen auf unserer Website.

Neben dem Steuer- und SV-Grenzwert haben sich unter anderem auch die Höchstgrenze des ZVK-pflichtigen Entgelts und der Grenzbetrag für die Möglichkeit der Abfindung bei Kleinstrenten erhöht. Die Übersicht der vorläufigen Rechengrößen in der Zusatzversorgung finden Sie hier.

 

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